| Projektart |
Umbau und Erweiterung
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| Größe |
Erweiterung um 4 Fahrzeugboxen
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| Bauweise |
Hybridkonstruktion
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| Fertigstellung |
2020
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| Besonderheiten |
Abschnittsweise Umsetzung |
Die Feuerwehr im Ortskern
Wo bis vor Kurzem ein Parkplatz die Bebauung unterbrach, schließt der Anbau der Fahrzeughalle heute die Häuserzeile entlang der Hirschstraße ab. Erst dadurch entsteht – gemeinsam mit dem benachbarten Alten Rathaus – ein gefasster Vorplatz, der dem Ortskern seinen öffentlichen Charakter gibt. Das Feuerwehrgebäude leistet damit beiläufig Städtebau: Sein scheunenartiges Volumen ordnet sich dem Bestand unter und überlässt dem Rathaus die Hauptrolle.
Funktionale Erscheinung
Senkrechte, vorvergraute Holzlamellen unterstreichen den Charakter des Funktionsbaus. Darüber liegt ein Satteldach mit Biberschwanzziegeln, das die Dachlandschaft des Ortskerns aufnimmt. Im Inneren bleibt die Halle ein nüchterner Arbeitsraum; das sichtbare Holztragwerk des Daches gibt ihm dennoch seine Atmosphäre.
Immer einsatzfähig
Die Bauabwicklung folgte der Einsatzpflicht: erst der Anbau mit vier neuen Fahrzeugboxen, dann die Sanierung des Bestands. So blieb die Einsatzfähigkeit über die gesamte Bauzeit gewährleistet. Im Bestand wurden Sanitär- und Umkleideräume neu gebaut, die Aufenthaltsräume modernisiert und um eine Küche ergänzt. Im Zuge der Brandschutzsanierung sichert eine außen liegende Stahltreppe heute den zweiten Rettungsweg.